Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel. Marie von Ebner Eschenbach

Archiv für Mai, 2010

Grau

Ich fuehl mich kaputt, ausgebrannt, muede. Der Himmel ist grau, grau, grau. Lima. Lima la gris. Lima. Lima. Lima. Viel Routine. Man muesste mal raus. Aber man kommt nicht dazu. Man ist kompliziert.
Ich bin grau. Und will weiss werden. Licht werden. Licht anstreben. Immerzu und nur. Ich will die Kleine begruessen, ihr die Hand reichen und sie aus dem Brustgefuehl hinaus ziehen und ihr nur Gesundes verabreichen in jedem Moment! Sie soll gesund dem Licht entgegen gehen lernen.

Seelen

Was ist mit den Seelen, die überall in andere Richtungen laufen? Was tun Sie da in den Straßen? Welche Richtung gibt jenem Moment Sinn? Welche Richtungen geben dem Leben Sinn? Seelen, die verschiedene Gründe haben für verschiedene Wege. Von außen betrachtet ein Netz aus ständiger Bewegung von Seelen die kommen, gehen, sich begrüßen, gestikulieren, sich verabschieden, weiter gehen, umdrehen, wiederkommen, Eindrücke hinterlassen, festhaften irgendwo. Von außen betrachtet. Vom Bus aus betrachtet. Begleitet von Joaquin Sabina, der für das große Schauspiel die meisterhaftesten aller Worte  findet. Ich verstehe ihn. Was ist mit den Seelen, die sich zeitweise selbst bekämpfen? Seelen die sich zeitweise selbst nicht aushalten? Seelen ,die festhaften irgendwo. Sie fliegen hoch und stürzen wieder ab und enttäuschen ihre eigene Seele mit ihren komischen Wegen. Aber da ist doch Jesus der Retter. Warum haften sich Seelen nicht an ihn, wenn Sie Flugwind verlieren? Warum nur, wenn Sie aufsteigen? Dringe ein in die Seelen der Menschen!

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